Freitag, 15. März 2024
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Unser guter Freund Serhij Tetjuchin wurde heute in Odesa durch russischen Raketenbeschuss getötet.
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Schmerz und Trauer durchschneiden den ganzen Körper … Jede Kommunikation, die wir hatten, endete mit: „Möge der Himmel Dich beschützen!“
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Serhij war der warmherzigste, bescheidenste und fürsorglichste Mensch, den wir je getroffen haben. Er gab seinen zivilen Beruf auf, um der Stadt zu dienen. Er meldete sich freiwillig für die Armee an der Ostfront. Serhij wusste, dass ein Leben in der Ukraine unter Putin zur Hölle werden würde. Weder die USA noch die EU, und am wenigsten Deutschland, wollen das verstehen. Wir lassen lieber die Ukrainer sterben: as long as it takes …
Hilfe für die Zivilbevölkerung in der Ukraine

Hilfe für die Zivilbevölkerung in der Ukraine

Je länger der Krieg währt, desto bedürftiger werden die Menschen. Nun hat der zweite Kriegswinter begonnen. Für lang andauernde Krisen ist es schwer die Aufmerksamkeit und Spendenbereitschaft aufrecht zu erhalten. Um so dankbarer sind wir, dass Sie mit Ihrer Spende der Brücke der Hoffnung ermöglichen, Kriegsopfern in der Ukraine weiterhin beizustehen.

Brücke der Hoffnung e.V., Spendenkonto: DE 82 2905 0101 0001 1866 18

SPRENGUNG DES
KACHOWKA-
STAUDAMMS

Spendenaufruf für die Opfer
der Überschwemmungen

Man kann sich den dramatischen Bildern vom Bruch des Kachowka-Staudammes nicht entziehen. Freunde aus Odesa haben uns erste Videos der Schwarzmeerküste in Odesa geschickt, einem Gebiet, das weit von der Mündung des Dnipro entfernt liegt: Das Ufer ist viele Meter breit verstopft mit angeschwemmten Bäumen, Unrat und sicherlich auch Minen, die weggeschwemmt wurden. Es ist der schiere Albtraum.

Odesa ist der Ort, mit dem wir am stärksten verbunden sind und viele der vor den Fluten fliehenden Menschen werden nach Odesa gebracht. Wir haben Freunde dort, die schon in den vergangenen Monaten Menschen aus Cherson evakuiert und ihnen in Odesa eine Heimstatt gegeben haben. 

Unser Freund und Partner Oleh Mykhaylyk von der Initiative „Schulter an Schulter“ ist in Cherson. Er schildert uns seine Eindrücke: Häuser, Möbel, Tierkadaver und sogar Leichen treiben im Wasser. Mehrere Friedhöfe wurden vom Wasser weggeschwemmt, im Wasser treiben Särge. Die sanitäre und hygienische Situation verschlechtert sich zusehends. Viele Freiwillige und Vereine engagieren sich für die Rettung von Menschen und Tieren. 

GRUNDMEDIKAMENTE, LEBENSMITTEL, TRINKWASSER

Benötigt werden: Grundmedikamente, Lebensmittel, Trinkwasser in Flaschen. Gebraucht werden auch Käfige und Tierfutter. Viele Ukrainer sind bereit Haustiere aufzunehmen, die gerettet wurden. Wir wissen aus Kyiv, dass dort zurückgelassene Tiere adoptiert werden und vielen Menschen helfen, die ungeheuerlichen seelischen Belastungen durchzustehen.

BRÜCKE DER HOFFNUNG

Wir haben neben unserer politischen Arbeit als LibMod seit der zweiten großen russischen Angriffswelle versucht, als „Brücke der Hoffnung“ auch materiell ein wenig zu helfen. Wenn auch weit entfernt von den hunderten Millionen, die die Ukraine immer wieder braucht, konnten wir doch kleine Initiativen unterstützen, die wir persönlich kennen. Wir haben Fenster in Kindergärten eingesetzt, Suppenküchen versorgt, Verteilzentren von Lebensmitteln unterstützt, die sogar in den besetzten Gebieten wirken konnten und den jüdischen
Gemeinden um Josef Zissels geholfen, ihre Zentren für posttraumatische Betreuung offen zu halten.

Spendenbereitschaft folgt immer gewissen Zyklen: Nach den ersten Katastrophennachrichten ist die Bereitschaft groß, dann flaut sie ab. Das ist nur allzu menschlich, denn es gibt nicht nur einen Krisenherd auf der Welt. 

Dennoch treten wir noch einmal – oder wieder – an Sie heran. Wir wollen zeigen, dass wir nicht abgestumpft sind gegenüber den Albträumen, die den Menschen in der Ukraine immer und immer von Neuem widerfahren. Wir bitten Sie deshalb, über das Konto der Brücke der Hoffnung noch einmal mitzuhelfen. 

Sie finden auf unserer Webseite zahlreiche Bilder und Berichte, wohin Ihre Spenden gegangen sind. Es ist jedoch letztlich nur der berühmte Tropfen auf den heißen Stein. 

Die wirkungsvollste Linderung der Not wäre es, wenn das ukrainische Militär so erfolgreich sein kann, dass es den Krieg für sich entscheiden und Russland zwingen kann, seine Truppen zurückzuziehen.

Menschen und Hunde in Cherson gerettet

Dieses Video wurde von unseren Partnern in Odesa, der Stiftung „Schulter am Schulter“, gedreht, für die Sie Geld gespendet haben, um nach der Sprengung des Wasserkraftwerks Kakhovka im Juni 2023 zu helfen.

Die Freiwilligen der Stiftung retteten tagelang Menschen und Tiere. In diesem Video sehen Sie Hunde, die aus Cherson gerettet werden konnten. Dank Ihrer Hilfe sind die Tiere lebendig, energiegeladen und voller Freude. Schauen Sie, wie gut es Ihnen geht!

 


 

Es herrscht wieder Krieg in Europa.
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Putins Russland hat die Ukraine überfallen, weil sie ihren eigenen Weg Richtung Demokratie und Europa gehen will. Eine freiheitliche, wirtschaftlich erfolgreiche Ukraine sieht Putin als größte Bedrohung seiner Macht im eigenen Land. Mit der totalen Zerstörung von Grosny und Aleppo hat Putin gezeigt, wie weit er zu gehen bereit ist. Für die Ukraine müssen wir das Schlimmste befürchten.

Manche mögen denken, dass die Ukrainer sich doch fügen sollen. Die Menschen dort sehen das anders. Und Putin will mehr: er will die europäische Friedensordnung durch das Recht des Stärkeren ersetzen. Die Ukraine kämpft auch für uns.

Tagtäglich werden ukrainische Städte bombardiert, Wohnhäuser und Kliniken beschossen, Soldaten und Zivilisten getötet, Menschen suchen Zuflucht in Kellern und U-Bahn-Schächten. Mit jedem Tag des Krieges wächst die Not.

Deshalb ruft die „Brücke der Hoffnung“ zu Spenden auf. Wir sind seit Jahren in der Ukraine verankert. Wir nutzen unsere Partnerstrukturen, um dem Bedarf entsprechend vor Ort zu helfen.

Marieluise Beck und Ralf Fücks, Zentrum Liberale Moderne

 


Spendenkonto
Brücke der Hoffnung e. V.
Sparkasse Bremen
IBAN DE 82 2905 0101 0001 1866 18

Ihre Spende ist steuerlich absetzbar. Unser Verein ist vom deutschen Finanzamt als gemeinnützig anerkannt. Bei Spenden bis 300 Euro gilt der Kontoauszug als Spendenquittung. Für Beträge über 300 Euro können wir eine Spendenquittung ausstellen. Bitte kontaktieren Sie uns unter: kontakt@brueckederhoffnung.de.

Wir freuen uns, wenn Sie den Spendenaufruf in Ihrem Umfeld verteilen.
Hier können Sie den Spendenaufruf als PDF herunterladen.